WU-Studie: Österreich mit Aufholbedarf bei sozialer Innovation

Soziale Startups haben hohes Wachstumspotenzial, scheitern aber an politischen Strukturen und mangelnder Vernetzung – Lösungsansätze sind eine zentrale Anlaufstelle, ein Investitionsfonds und privates Risikokapital

Der Bedarf an gesellschaftlicher Innovation steigt angesichts wirtschaftlicher und politischer Krisen. Wünsche nach einem Ausbau des Wohlfahrtsstaates und einer Stärkung der Zivilgesellschaft können wohl nur dann erfüllt werden, wenn es zu neuen Lösungsansätzen in sozialen Fragen kommt. Doch während die Förderung sozialer Innovation in anderen Ländern auf der politischen Agenda weit nach oben gereiht wurde, hat Österreich deutlich Aufholbedarf. Das zeigt eine vom „Social Entrepreneurship Center“ der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) im Auftrag der Vinzenz Gruppe durchgeführte Studie.

Anlässlich der Studienpräsentation haben wir am 10. Oktober 2016 ein Pressegespräch durchgeführt. 

Im Rahmen einer Veranstaltung im TechGate am 11. Oktober haben WU-Studienleiter Univ.-Prof. Michael Meyer und Clara Moder, MSc die wesentlichen Inhalte präsentiert. An der anschließenden Podiumsdiskussion, moderiert von Dr. Martina Salomon, diskutierten: 

  • Dr. Harald Mahrer, Staatssekretär im Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
  • Univ.-Prof. Dr. Michael Meyer, Studienautor und Leiter des Instituts für Nonprofit Management an der WU Wien
  • Dr. Michael Heinisch, Geschäftsführer der Vinzenz Gruppe
  • Dr. Werner Lanthaler, Vorstandsvorsitzender des Biotech-Unternehmens „Evotec“
  • Mag.a Tanja Wehsely, Initiatorin Social City Wien und Vorsitzende des Wirtschaftsausschuss der Stadt Wien

Fotos Präsentation Linz 29. März 2017

Fotos Präsentation Wien 11. Oktober 2016