Gemeinsam gegen die Pandemie

Unsere Krankenhäuser leisten einen unverzichtbaren Beitrag im Kampf gegen Corona 

Die Krankenhäuser der Vinzenz Gruppe leisten einen enormen Beitrag im Rahmen der öffentlichen Versorgung von Corona-Patienten. "Von Anfang an war klar, dass wir als gemeinnützige Ordenskrankenhäuser engstens mit den Ländern Wien und Oberösterreich zusammenarbeiten, um die Patientinnen und Patienten zu versorgen", erklärt Dr. Michael Heinisch, Geschäftsführer der Vinzenz Gruppe. 

Die Geschäftsführer unserer Krankenhäuser sind sowohl in Oberösterreich als auch in Wien eng mit den jeweiligen Krisenstäben der Landesregierungen abgestimmt. 

Unser Beitrag im Gesundheitssystem

Alle Krankenhäuser der Vinzenz Gruppe sind privat-gemeinnützig, jedoch haben sie in Wien und Oberösterreich verschiedene Rollen im Gesundheitssystem. Das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Ried ist ein Schwerpunktkrankenhaus zur Versorgung des gesamten Innviertels. Das Ordensklinikum Linz ist ein Akutkrankenhaus, das im Linzer Zentralraum für die Corona-Patientenversorgung zuständig ist.

Den Patientinnen und Patienten in Wien bieten wir in fünf Fachkliniken höchste medizinische Expertise und Betreuung. Auch sie sind seit Beginn der Krisenplanungen voll in die öffentliche Versorgung der Patienten eingebunden und haben alle Vorbereitungen zur Pandemie-Bewältigung getroffen.

Alle Einrichtungen haben mittlerweile Kapazitäten aus- und nötige Strukturen aufgebaut sowie ihre Mitarbeiter/innen geschult, um die Versorgung von Corona-Patienten gewährleisten zu können. 

Kapazitäten aufgestockt

Innerhalb kurzer Zeit haben alle Krankenhäuser besonders die Kapazitäten in den Intensivbereichen erweitert und zusätzliche Beatmungsplätze geschaffen. Zusätzlich haben wir spezielle Isolierstationen eingerichtet, auf denen nicht intensivpflichtige COVID-Patienten versorgt werden können. Entsprechend den Vorgaben der Bundesregierung haben unsere Krankenhäuser sämtliche elektiven und nicht dringend medizinischen Maßnahmen reduziert, um für den Höhepunkt der Pandemie gerüstet zu sein. 

Zusammenarbeit zwischen unseren Häusern

Von Beginn der Krise an haben sich die Leiter/innen aller Wiener intensivmedizinischen Abteilungen auf Initiative von Primar Dr. Christian Sitzwohl aus dem St. Josef Krankenhaus zu einer engen Abstimmung zusammengeschlossen. 

Eine besondere Rolle nimmt das Wiener St. Josef Krankenhaus ein, das mit über 3.000 Geburten im Jahr die größte Geburtsklinik Wien ist. Es übernimmt zusätzlich Geburten von anderen Wiener Krankenhäusern, die wegen COVID gesperrt sind. Insgesamt hatte dieses Haus im vergangenen März 331 Geburten – so viele wie nie zuvor in einem Monat. Dabei wird St. Josef von den Kolleginnen und Kollegen des Orthopädischen Spitals Speising aktiv unterstützt. Sowohl Kinderkrankenschwestern als auch Anästhesie-Ärzte haben ihren Arbeitsplatz vorübergehend von Speising nach St. Josef verlegt. 

HerzReha geöffnet, sowhat. mit Tele-Behandlung

Auch andere Gesundheitseinrichtungen der Vinzenz Gruppe leisten ihren Beitrag in der Bewältigung der aktuellen Herausforderungen. So übernimmt die HerzReha Bad Ischl auch in der aktuellen Situation der Corona-Epidemie Patientinnen und Patienten aus den Akutkrankenhäusern, die dringend einer kardiologischen Rehabilitation bedürfen und stellt hierfür ausreichend Kapazitäten zur Verfügung. sowhat, das Kompetenzzentrum für Menschen mit Essstörungen in Wien und Niederösterreich, hat seit Mitte März sein Angebot auf Tele-Behandlung umgestellt. Die Pflegehäuser und Standorte für Betreutes Wohnen haben bereits sehr früh alle erforderlichen Maßnahmen ergriffen, die Bewohnerinnen und Bewohner bestmöglich in dieser außergewöhnlichen Situation zu schützen.